Aktuell

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Pallas wird am Montag, den 1. Mai und am Samstag, den 6. Mai 2017 an der BEA präsent sein.

Programm

Mo. 01.05.2017, 10.00 – 12.00 Uhr
Schnupperkurs für Frauen und Mädchen (Katharina und Christel)

Mo. 01.05.2017, 14.00 – 14.30 Uhr & 16.00 - 16.30 Uhr
Talk zum Thema Selbstverteidigung       

Sa. 06.05.2017, 10.00 – 12.00 Uhr
Demo mit Angreifer (Katharina und Oliver)

Sa. 06.05.2017, 14.00 - 14.30 Uhr & 15.00 - 15.30 Uhr
Talk zum Thema Selbstverteidigung 

 


FK Spielformen und Kreativität in der Gewaltprävention, Zürich, 8.4.2017

Für den Fortbildungskurs zum Thema Spielformen kamen 12 Pallas-Trainerinnen aus 7 Kantonen nach Zürich.

Zentral war das Hintergrundwissen: Wie und warum spielen wir? Wie passen Lernen und Spielen zusammen? Was passiert in unserem Gehirn, wie werden neue Verknüpfungen geschaffen? Wie ist das in der Tierwelt, z.B. bei den Delphinen? So haben wir erfahren, dass das Lernen im Spiel so lustvoll und erfolgreich ist, weil wir uns ganz im Moment befinden und präsent sind. Die theoretischen Inputs von Zora Heinricht wurden durch das Ausprobieren einiger Spiele und Organisationsformen aufgelockert. z.B. Spiel als Einstimmung und Gruppenbildung oder zu Themen der Abgrenzung. Der Spieltrieb der Pallas - Frauen war gut ausgeprägt und die Freude am Spiel gut spür- und hörbar.

Das Mittagessen genossen wir im nahegelegenen Park der Kollerwiese und liessen uns von der Sonne wärmen und verwöhnen.

Der Nachmittag galt der Entwicklung eigener Spielideen die auf die Bedürfnisse von Trainerinnen und Teilnehmerinnen in speziellen Situationen zugeschnitten sind. Es wurden schwierige Situationen gesammelt, Bedürfnisse eruiert und in Gruppenarbeiten daraus nach geeigneten Anpassungen bekannter und Schöpfung neuer Spielideen gesucht.

Zora Heinricht hat ihren ersten Pallas- FK als Mitglied im Ausbildungsteam geleitet. Silvia Bren und Zora haben sich gut ergänzt und es war ein interessanter Tag.

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Women’s March Zürich 18.3.2017

Der Women’s March Zürich ist ein «Sister March» zum Women’s March in
Washington vom 21. Januar und hat somit das gleiche Engagement für eine globale
Frauen* und Menschenrechtsbewegung zum Ziel. Der Schwestermarsch wurde von
zwei Zuger Schülerinnen initiiert.  Getreu dem Motto „der Women’s March hat
nicht ein Gesicht, sondern viele“ 
waren Menschen zusammengekommen,
um für mehr Gleichwertigkeit und Frieden zusammen zu marschieren.

Über 10‘000 Frauen und Männer haben dem garstigen Wetter getrotzt und am Zürcher Frauenmarsch durch die Innenstadt teilgenommen. Mit selbstgestrickten Pussyhats und farbigen Transparenten protestierten sie gegen Sexismus
und für mehr Gleichberechtigung. Friedlich, lustig, engagiert und mit grosser Solidarität - für gleiche Rechte von Frau und Mann.

Pink, Rosa und Violett waren die dominierenden Farben des Protestzuges.
Viele Teilnehmerinnen trugen ihre selbstgestrickten Pussyhats, die Mützen
mit den Katzenohren, mit der Frauen weltweit gegen Diskriminierung
und Sexismus protestieren.

Der Name der Mütze spielt auf die sexistische Äusserung Donald Trumps an,
er könne jeder Frau zwischen die Beine greifen. An diesem Samstag-
nachmittag musste der Pussyhat aber nicht nur als Symbol gegen Sexismus
wirken, sondern auch noch als Regen- und Windschutz herhalten.

Pallas fiel für einmal nicht sonderlich auf mit dem pinken Banner und den Trillerpfeifen.  Pink war eindeutig die Farbe des Tages. Die engagierten
Frauen, die für Pallas mitliefen, waren aber auch so ein Blickfang und so
wurden wir immer wieder angehalten, um für Fotos zu posieren.

Ein besonders schönes Erlebnis war für uns, dass wir unsere ehemalige langjährige Präsidentin Jacqueline Blatter getroffen haben! Als Überraschung konnten wir auch noch mit einer der Hauptdarstellerinnen des Filmes „die göttliche Ordnung“ über den Kampf der Schweizer Frauen für das Frauenstimmrecht posieren. Ein toller Nachmittag ging mit Konzerten und kurzen Reden am Bürkliplatz zu Ende.

Vielen Dank an alle die mitgewirkt haben!

Womens March 2017


Self-Defence Wisdom:
Empowerment through Self- confidence, Health and Spirituality

Am Health and Safety Day vom 11.3.2017 wird unsere Trainerin
Diana Cocca ein Referat für und über Pallas halten. Sart
um 11.00 Uhr im Volkshaus Zürich.

https://www.healthsafetyday.ch/self-defence-wisdom/


 

Spezialmodul Selbstverteidigung mit 
gewaltbetroffenen Frauen

Am vergangenen Wochenende 25./26.11.2016 haben acht Pallastrainerinnen das Spezialmodul Selbstverteidigung mit gewaltbetroffenen Frauen beendet. Herzliche Gratulation an alle Teilnehmerinnen!!!

Ein Jahr Ausbildung, mit insgesamt 10 Kurstagen, 48 Unterrichts- und Trainingsstunden, 12 Assistenzstunden und vielen Stunden intensiver Auseinandersetzung mit dem Thema Selbstverteidigung und Gewaltopfer sind zu Ende. Die Teilnehmerinnen haben sich mit den Folgen und Störungen infolge von Gewalt, der Funktion vom Nervensystem und
Gehirn, mit Stabilisierungsübungen, Atmung, der TiS-Arbeit mit Gewaltopfern, der Arbeit mit Opferhilfe und vielem mehr auseinandergesetzt.
Viele spannende Diskussionen und neue Erfahrungen haben die Gruppe
auch in ihrer Persönlichkeitsentwicklung weitergebracht. Eine
unvergessliche Zeit! Danke an die Ausbildnerin Natalie Uhlmann und an
alle Referentinnen.

 
Spezialmodul 2016 

 

16 Tage gegen Gewalt an Frauen

Gewalt gegen Frauen beginnt auch im Kopf!
Deswegen dreht sich dieses Jahr alles um das Thema "Rollenbilder": Sie beeinflussen, wie wir unsere Umgebung wahrnehmen und wie wir uns verhalten. Sie sind mitverantwortlich für Alltagssexismus, für strukturelle, körperliche und physische Gewalt. Die Kampagne 2016 fordert uns alle dazu auf, über unsere eigenen Rollenbilder im Kopf nachzudenken und mit ihnen zu brechen.

Jedes Jahr finden weltweit zwischen dem Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen am 25. November und dem Internationalen Menschenrechtstag am 10. Dezember Aktionen gegen Gewalt an Frauen statt. Über 50 Menschen- und Frauenrechtsorganisationen, Fachstellen, Frauenhäuser, Selbstverteidigungsvereine, Gewerkschaften und Opferhilfestellen treten gemeinsam gegen Gewalt an Frauen an die Öffentlichkeit. Denn Frauenrechte sind Menschenrechte!

Daten dazu im Flyer

16 Tage g G

Pallas an der FitnessEXPO

in der Kampfsportwelt

12.11.2016, St. Jakobshalle Basel

FitnessExpo 2016 Logo

Die FitnessEXPO hat sich als grösste internationale Fitnessmesse der Schweiz etabliert. Top-Aussteller, Referenten, Presenter und Showattraktionen aus über 20 Nationen machen die FitnessEXPO zum einmaligen Branchen Highlight der Schweiz. Auf über 23’000m2 finden Fitness-Fans und Fachbesucher alles zum Thema Fitness, Gesundheit, Wellness, Beauty, Kampfsport und Lifestyle. 

Im 2016 durften sich zum ersten Mal auch die Kampfkünste und Selbstverteidigungsarten präsentieren in der Kampfsportwelt.ch dank der guten Zusammenarbeit mit Jaqueline Eichenberger vom Budosport in Zürich.


12.11.2016 Fitnessexpo Kampfsportwelt.ch 017 NEU

Pallas wurde von Christel Täschler, Oliver Hasler und Katharina Bega-Eisenring präsentiert. Am Pallas-Stand konnten sich die rund 8000 Expo-Besucher über Pallas-Selbstverteidigung und unser Konzept der Aus- und Weiterbildungen informieren und so manche Frau freute sich über die pinken Kugelschreiber und unser Trillerpfeifen.

Während einer kurzen Demo mit Interview veranschaulichten Katharina & Oliver die grundlegenden Inhalte unserer Kurse und zeigten Beispiele der Selbstbehauptung und der Kontaktabwehren im Stand und am Boden, wobei die Abgrenzung eine zentrale Rolle darstellte.

Mit den Ausstellern der Kampfsportarea gab es daraufhin tolle Gespräche und neue Kontakte. Es sind nun wieder einige Kampfkunstfreunde mehr, die wissen was Pallas ist und sich für unsere Arbeit und unsere Ausbildungen interessieren.

Flyer Gewalt web

Jede fünfte Frau in der
Schweiz 
wird Opfer von
häuslicher Gewalt.

Das darf nicht verborgen bleiben.

Erhöhen wir den Schutz für gewaltbetroffene
Frauen und Kinder indem wir mutig aufdecken,
was andere verstecken müssen.

Setzen auch Sie ein Zeichen und
besuchen Sie uns an einer Station
unserer Dance-Mobils

Daten dazu im Flyer


Körperlicher und sexueller Missbrauch bei Kindern und Erwachsenen: 
Herausforderungen für Therapie, Prävention und Justiz

 dieser Kongress findet erst in einem Jahr statt, aber ist sicher interessant... 

Reservieren Sie sich deshalb 7. - 11. November 2017 in Ihrer Agenda!
 

Weitere Informationen finden Sie auf www.estd2017.org

 estd logo

ESTD Kongress
9. - 11. November 2017

Kursaal Bern


JETZT NEU

Pallas Ausbildungshandbuch

Bestellbar ab sofort in unserem Sekretariat unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder über den Shop auf der Website.

Alle Themen wurden überarbeitet und auf den neuesten Stand gebracht. Die übersichtlichen Darstellungen und aussagekräftigen Bilder erleichtern das Verständnis der Thematik. Zusätzlich wurde  das AHB mit interessanten Kapiteln erweitert.  

 AHB d

Pallas hat 7 frisch ausgebildete Trainerinnen

11. - 16. Juli 2016 in Sumiswald im Emmental

Während des Basiskurses wurde geübt und geschwitzt und viele spannende Gespräche über Hintergrundthemen geführt. Die Teilnehmerinnen, 4 aus der Romandie und 3 aus der Deutschschweiz, waren mit Begeisterung dabei und haben den Lernstoff von den Ausbildnerinnen Karin Vonwil, Christine Paratore und Patricia Maisch in geballter Form zur Verfügung gestellt bekommen. Das Rollenmodell konnte durch und mit Daniel Gürber gelebt und erfahren werden.
Besonders aufgefallen ist die wertschätzende und stärkende Stimmung in der Gruppe. Die Abschlussprüfung haben alle mit Bravour bestanden.
Wir heissen euch liebe BK-Abgängerinnen herzlich Willkommen bei Pallas!

Das Leitungsteam und Ausbildungskader

IMG 7044 TN BK 2016


FK Rollenspiele für: TiS, Männer in der Rolle als Angreifer und Trainerinnen

vom 2. April 2016 in Zürich

Bild 1 zu FK Rollenspiele Der Tag begann schon früh… bereits um 8:30 Uhr trafen die 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Zürich ein. Beim Kaffee fand ein erstes Kennenlernen statt. Der Kursbeginn fand in Form des Gruppenspieles „der Turm von Babel“ unter der Leitung von Peter Locher statt, der als Theaterpädagoge die Kursleitung mit Silvia Bren und Daniel Gürber machte. Dieses Spiel weckte und forderte die Zusammenarbeit der Gruppe. Insgesamt waren 15 Frauen und 5 Männer angereist, um sich mit dem Thema Rollenspiele vertieft auseinanderzusetzen. 

Für die Rollenspiele elementar ist das Wissen, wie unsere Kommunikation, insbesondere die nonverbale Kommunikation funktioniert und welchen Anteil die verschiedenen Aspekte, z.B. Körperhaltung, Gestik, Mimik, Klang, Atmung und die Worte einnehmen. Diese Aspekte, die beim „Feedback geben“ ebenfalls einbezogen werden und die Beobachtung resp. Bewertung des Gesehenen, hat Peter Locher den TeilnehmerInnen sehr anschaulich und mit viel Witz erläutert. Zwischen den theoretischen Inputs hatten die TeilnehmerInnen immer wieder die Möglichkeit, die gestellten Aufgaben in Rollenspielen zu erproben. Am Nachmittag wurden die Rollenspiele körperlich intensiver und die Männer haben ihre Schutzanzüge benutzt.

Ein gelungener und bereichernder Tag, bei dem auch die Lust am Schauspiel und der Spass und die Freude an der Gruppe und dem Miteinander viel Platz hatte.

Bild 2 FK

Silvia Bren, Pallas-Expertin

Daniel Gürber, Ausbildner

Peter Locher, Theaterpädagoge


 

 

Ein Tanz bewegt die Zentralschweiz

Vom 25. November, dem internationalen Tag gegen Gewalt, bis am 10. Dezember 2015 wurde 16 Tage lang zum Zeichen gegen Gewalt an Frauen getanzt.

Flyer Gewalt web

Die Arbeitsgruppe „16 Tage gegen Gewalt an Frauen Zentralschweiz 2015“ hatte sich zum Ziel gesetzt, mit der Botschaft gegen Gewalt und für ein friedliches Miteinander von Frauen und Männern Städtchen und Dörfern der Zentralschweiz zu besuchen. Frauen, denen Gewalt widerfahren ist, ziehen sich oft zurück, verlieren ihre Freude am Körper und trauen sich nicht mehr, ihre Leidenschaft zu leben. Deshalb haben Frauen weltweit Gefallen gefunden am gemeinsamen Tanzen in der Öffentlichkeit.

Während der gesamten Kampagne tourte ein Dance-Mobil durch insgesamt 15 Zentralschweizer Ortschaften. Im bunten Scheinwerferlicht tanzten Frauen, Mädchen und einige Männer gegen Gewalt und für selbstbestimmtes, leidenschaftliches Leben in Sicherheit. Lokale Vereine, Tanzgruppen und Frauengruppen unterstützten die Kampagne und tanzten gemeinsam vor Ort den internationalen Tanz gegen Gewalt an Frauen: «Break the Chain»

Verschiedene Fachpersonen informierten vor Ort über häusliche Gewalt und verteilten eine Broschüre, die Gewaltbetroffenen und deren Angehörigen und Bekannten Mut machen soll, sich gegen Gewalt in den eigenen vier Wänden zu wehren. Sie ermutigt, erlebtes und zugefügtes Unrecht aufzudecken und nicht zu verstecken. Pallas war durch Karin Vonwil und Agi Gehrig vertreten, die an allen Orten mittanzten, die Pallas Selbstverteidigung für Frauen vorstellten und unsere Flyer verteilten.

Fakten:
In der Schweiz ist immer noch jede fünfte Frau von häuslicher Gewalt betroffen. Die Polizei rückt in der Schweiz täglich zwanzigmal aus wegen häuslicher Gewalt. Und jede Woche gibt es in der Schweiz einen versuchten oder vollendeten Tötungsversuch an einer Ehefrau, Freundin oder Ex-Partnerin. Ebenfalls laut Bundesstatistik sind mit den Frauen 27’000 Kinder von häuslicher Gewalt betroffen.

Wer für dieses Thema sensibilisiert, tut das auch mit Männern, die mehrheitlich nicht wollen, dass Frauen Gewalt angetan wird. Und das hilft auch Tätern, die so lange in der Gewaltspirale gefangen bleiben, bis die Gewalt ans Licht kommt und sie Verantwortung übernehmen. Die Verantwortung liegt – und da sind sich Fachpersonen einig – bei der Gewalt ausübenden Person, ob Mann oder Frau.

Foto Aktion web

Regula Grünenfeld, Kampagne Leiterin

Agi Gehrig, Pallas-Trainerin und Mitglied Arbeitsgruppe

Karin Vonwil, Pallas-Trainerin und Mitglied Arbeitsgruppe